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Notfallregister

Stellen Sie sich vor, es gibt einen Stromausfall und Ihre Beatmungsgerät droht auszufallen. Oder ihr Stadtteil wird wegen eines Hochwasser evakuiert, aber Sie können das Haus nicht verlassen, da Sie eine Gehbehinderung haben.

Damit Rettungskräfte wissen, wo sich Menschen aufhalten, die spezielle Hilfe brauchen, gibt es das Europäische Notfallregister. Das ist eine Datenbank, in die sich Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder besonderem Pflegebedarf eintragen können.

Seit Oktober 2025 können Feuerwehr und Rettungskräfte der Stadt Trier und dem Landkreis Trier-Saarburg auf diese Daten zugreifen. So können sie die Menschen bei einem Notfall schneller finden und ihre Einsätze besser planen. Sie erhalten außerdem einen Überblick, wo beispielsweise bei einem länger andauernden Stromausfall besondere medizinische Hilfe benötigt wird.

Ältere und pflegebedürftige Personen sowie Menschen mit einer Behinderung sind bei Katastrophen besonders gefährdet. Daher ist es für sie und ihre Angehörigen besonders wichtig, für Notfälle vorzusorgen, bis professionelle Hilfe eintrifft. Neben persönlichen Vorsorgemaßnahme (Verlinkung auf Notfallvorsorge) ist die Eintragung in das Notfallregister eine sinnvolle Maßnahme.

So können Sie sich eintragen

In das Notfallregister können sich Einzelpersonen eintragen, aber auch medizinische oder Pflegeeinrichtungen. Die Eintragung ist und bleibt kostenlos. Auf die Daten können nur registrierte und verifizierte Leistellen, Behörden und Rettungsdienste zugreifen. Die Nutzung erfolgt unter strengen Datenschutzauflagen.

Hier geht es zum Notfallregister: http://www.notfallregister.eu/

Über das Notfallregister

Der eingetragene und gemeinnützige Verein Notfallregister e.V. wurde Ende 2022 von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Personen aus dem Katastrophen- und Zivilschutz, der Feuerwehr, dem THW, dem Rettungsdienst und von Verwaltungsmitarbeitenden gegründet. Das Team wird durch Programmierer, Pflegespezialisten und ärztliche Fachberater ergänzt und ist ausschließlich privat- und spendenfinanziert. Durch die Registrierung entsteht kein Rechtsanspruch auf bedarfsgerechte Hilfe im Not- und Katastrophenfall. Die freiwillig zur Verfügung gestellten Daten dienen ausschließlich als Zusatzinformationen für teilnehmende Behörden und Einsatzkräfte, welche eigenverantwortlich und nur entsprechend der diesen zur Verfügung stehenden Kräfte und Mittel tätig werden.