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Die Lehranstalt für den Rettungsdienst

Krankenwagenfahrer, Kofferträger, Blaulichttaxi – dies sind Begriffe, mit denen heute häufig noch der Rettungsdienst bei seinen täglichen Einsätzen konfrontiert wird. Dabei erfordert der Beruf des Rettungsassistenten, der seit 1989 gesetzlich geregelt ist, vielfältige medizinisch-fachliche und soziale Kenntnisse und Fertigkeiten, die bisher in einer zweijährigen Ausbildung erworben wurden.

Im Jahr 2014 wurde das Rettungsassistentengesetz von 1989 durch das Notfallsanitätergesetz abgelöst. Der neue Beruf des Notfallsanitäters wurde an die gestiegenen Anforderungen in der präklinischen Notfallversorgung angepasst. Somit beträgt die Ausbildungszeit nun drei Jahre.

Seit 1992 wurde die Ausbildung zum RettAss in der staatlich anerkannten Lehranstalt für den Rettungsdienst beim Amt für Brand-, Zivilschutz und Rettungsdienst der Stadt Trier durchgeführt. Leider ist es uns zurzeit noch nicht möglich, die Ausbildung zum Notfallsanitäter anzubieten. Sobald die Voraussetzungen hierfür geschaffen sind, werden wir die Informationen und Termine auf unserer Internetseite veröffentlichen.

Weiterhin bieten wir die Ausbildung zum Rettungssanitäter an. Dies ist zwar keine staatlich geschützte Berufsbezeichnung, wird aber von den am Rettungsdienst beteiligten Firmen, Organisationen und Behörden anerkannt.

Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter/in

Die gesamte Ausbildung läuft in enger Kooperation mit den in Trier ansässigen Kliniken sowie in guter Zusammenarbeit mit Kliniken und Rettungswachen aller Hilfsorganisationen im gesamten Einzugsgebiet, ohne deren Unterstützung eine solide Ausbildung nicht möglich wäre. Zurzeit finden in jedem Jahr zwei Lehrgänge statt, die jeweils im Mai und November beginnen. Maximal können 24 Teilnehmer je Lehrgang die Ausbildung absolvieren.

Als Dozenten sind bei uns Lehrrettungsassistenten, Praxisanleiter und Notärzte, die alle über langjährige Einsatzerfahrung im Rettungsdienst verfügen, tätig. Außerdem unterrichten Hebammen, Anästhesie- und Intensivfachpflegepersonal, aber auch Psychologen, Juristen und Verwaltungsangestellte in den jeweiligen Fachgebieten. Die Lehrgänge werden an unserer eigenen Schule im neuen Gebäude der Wache 2 der Berufsfeuerwehr Trier durchgeführt.

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Die Lehranstalt für den Rettungsdienst und ihre Ausstattung

Zunächst nur für die interne Ausbildung der Trierer Berufsfeuerwehrleute aufgebaut, wurde die Lehranstalt für den Rettungsdienst schon bald auch für externe Bewerber geöffnet. Insgesamt wurden seit 1992 rund 700 Personen zum Rettungssanitäter und/oder Rettungsassistenten ausgebildet. Der Frauenanteil steigt und liegt zur Zeit bei rund 30 Prozent. Die meisten Schüler kommen aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, viele aber auch aus anderen Bundesländern oder aus Luxemburg.

Die Unterrichtsräume sind mit moderner Medientechnik ausgestattet. Praktisch geübt wird an computergestützten Phantomen und diversen Anatomiemodellen, die sich auf dem jeweils neuesten Stand befinden. Mit ihrer Hilfe können verschiedene Verletzungen und Notfälle simuliert werden. Die praktische Ausbildung in der technischen Unfallrettung inklusive Sprechfunk und in der Rettung unter diversen schwierigen Einsatzsituationen wird in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Trier möglichst realitätsnah gestaltet.

 
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