Sprungmarken

Neubau Brand- und Katastrophenschutzzentrum Ehrang

Das Gelände des künftigen Ehranger Brand- und Katastrophenschutzzentrums zeichnet sich durch seine gute Verkehrsanbindung in der Nähe der Bundesstraßen 52 und 53 aus.
Das Gelände des künftigen Ehranger Brand- und Katastrophenschutzzentrums zeichnet sich durch seine gute Verkehrsanbindung in der Nähe der Bundesstraßen 52 und 53 aus.

Mitte 2016 soll das neue Brand- und Katastrophenschutz-Zentrum (BKSZ) in der Servaisstraße 13 in Trier-Ehrang fertiggestellt sein. Damit wird die provisorische Wache II, die seit Juni 2014 besteht und bereits ihre „Feuerprobe“ bestanden hat,  einen festen Standort auf dem ehemaligen Stadtwerke-Grundstück mit einer Fläche von rund 11.500 Quadratmetern finden. Im Notfall werden die Einsatzkräfte von dort aus die Stadtteile Ehrang, Pfalzel und Biewer, in denen sich unter anderem ein Krankenhaus, der Hafen, große Industrieanlagen und ein Güterbahnhof befinden, sowie die Verbandsgemeinden Ruwer, Schweich und Trier-Land in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit erreichen.

Für die Feuerwache II mit ständig besetzter Wachabteilung hat das Rathaus 25 neue Stellen geschaffen. Neben der Mannschaft der Wache II wird später die komplette Katastrophenschutz-Ausrüstung sowie die Ausrüstung der Jugendfeuerwehr in dem Gebäude untergebracht. Sie können künftig einsatztaktisch sinnvoll stationiert werden und stehen ohne Verzögerung zur Verfügung. Ebenso findet die Ausbildung neuer Fachkräfte bei der Trierer Feuerwehr demnächst zentral im BKSZ-Gebäude statt. In direkter Nachbarschaft wird das Technische Hilfswerk eine Geschäftsstelle errichten und Einsatzmaterial lagern.

Die veranschlagten Kosten liegen bei 12,57 Millionen Euro, dazu hat das Land eine Zuwendung von 5 Millionen Euro bewilligt. Gebaut wird nach dem „Bauherrenmodell“, wobei die Stadtwerke als externer Dienstleister die Projektsteuerung und Baubetreuung übernommen haben.

Ausgangspunkt für den Neubau war eine Gefahrenanalyse aus dem Jahr 2008, bei der aufgrund von städtebaulichen Entwicklungen und topografischen Gegebenheiten erhebliche zeitliche Probleme bei der Erreichbarkeit verschiedener Ortsbezirke von der Trierer Hauptwache aus festgestellt wurden. 2014 wurde daher zunächst eine provisorische Wache in Ehrang installiert. Gleichzeitig wurde mit den Planungen und Vorbereitungen für den Neubau des Brand- und Katastrophenschutz-Zentrums begonnen.