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Rüst- und Gerätewagen

Rüstwagen
Die primäre Aufgabe von Rüstwagen (RW) ist bei Unfällen mit eingeklemmten Personen, insbesondere bei Verkehrsunfällen, technische Hilfeleistungen zu deren Befreiung zu leisten. Um für die verschiedenen Hilfeleistungen gerüstet zu sein, steht auf dem Fahrzeug umfangreiches Werkzeug und diverses Spezialgerät zur Verfügung. Dadurch kann ein breites Einsatzspektrum abgedeckt werden, um Personen aus Notlagen befreien zu können. Bei der Feuerwehr Trier sind zwei Rüstwagen in der Freiwilligen Feuerwehr stationiert. Klassisches Einsatzstichwort ist der Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen.

GW Messtechnik
Der Gerätewagen Messtechnik (GW-Mess) wird zum Messen und Auswerten von Gefahrstoffkonzentrationen eingesetzt. Die Ausrüstung ermöglicht es, Gefahrstoffe zu bestimmen. Genutzt werden die Daten des GW-Mess zur Beurteilung der Gefährdungslage an Einsatzstellen, beispielsweise beim Einschätzen von Explosionsgefahren oder zum Festlegen von Absperrgrenzen und Gefahrenbereichen.

GW Wasserrettung
Der GW-Wasserrettung (GW-W) ist eine selbständige taktische Einheit und wird mit vier Tauchern besetzt. Über und unter Wasser erfüllen sie Aufgaben in der Wasser- und Eisrettung sowie der technischen Hilfeleistung. Der GW-W rückt im Bedarfsfall von der Feuerwache 2 zur Einsatzstelle aus.

GW Höhenretter
Die Höhenretter führen spezielle Rettungs- und Hilfeleistungseinsätze in Höhen und Tiefen durch. Auf dem GW Höhenretter (GW-H) sind die dafür benötigten Gerätschaften verlastet. Der GW-H ist auf der Feuerwache 2 stationiert und rückt im Bedarfsfall mit vier Einsatzkräften von dort aus.

GW San
Der Gerätewagen Sanität (GW San) ist ein Einsatzfahrzeug für Einsatzlagen mit einem Massenanfall von Verletzten (MANV-Lage). Der Gerätewagen führt alle notwendigen Materialien zur unverzüglichen, eigenständigen Versorgung von Verletzten mit. Der GW San ist auch für den Aufbau und den Betrieb von Patientenablagen und Sichtungsstellen geeignet.

GW Rettungshunde Ortungstechnik
Der Gerätewagen Rettungshunde Ortungstechnik (GW-RHOT) ist für den Transport von Material, Personal und den Rettungshunden aufgebaut. Das Fahrzeug rückt mit mindestens zwei Hunden und einem Einheitsführer aus. Maximal ist der Transport von sechs Rettungshunden möglich.

GW Atemschutz

Der Gerätewagen Atemschutz (GW-A) transportiert Material für Einsätze, bei denen unter Atemschutz gearbeitet werden muss. Er rückt immer dann aus, wenn Aufgrund der Einsatzsituation viele Atemschutzgeräte benötigt werden. Die Pressluftatmer sind in Rollwagen verlastet. Insgesamt stehen 27 Pressluftatmer, 24 Wechselflaschen und neun Langzeitatmer zur Verfügung.

CBRN ErkW
Ein CBRN-Erkunderwagen, auch ABC-Erkunder genannt, ist zum Messen, Spüren und Melden radioaktiver und chemischer Kontaminationen und Quellen sowie zum Kennzeichnen und Überwachen kontaminierter Bereiche geeignet. Die Ausstattung des Fahrzeugs ermöglicht außerdem Probenahmen und die Erfassung lokaler Wetterdaten. Der CBRN-Erkunder verfügt weiter über die Voraussetzungen, Messdaten zu übermitteln. Dadurch können jederzeit Daten vom Fahrzeug zur Abschnittsleitung Messen übermittelt werden. Der CBRN-Erkunderwagen gehört dem Bund und ist im Rahmen des Katastrophenschutzes in Trier stationiert.

Dekon P
Der Gerätewagen Dekontamination Personal (Dekon P) ist für den Einsatz bei CBRN-Schadenslagen bzw. bei Gefahrstoffunfällen konzipiert. Er verfügt über alle Mittel um Personal, welche mit Gefahrstoffen in Berührung gekommen sind, zu dekontaminieren. Der Dekon P gehört dem Bund und ist im Rahmen des Katastrophenschutzes in Trier stationiert.

KLAF
Ein Kleinalarmfahrzeug (KLAF) wird für Aufgaben eingesetzt, die nur wenig Personal benötigen. Darunter fallen zum Beispiel kleinere Technische Hilfeleistungen oder Tierrettungseinsätze. Diese können von diesem Fahrzeug bzw. seiner Besatzung eigenständig übernommen werden.

SW 2000
Der Schlauchwagen (SW) 2000 ist mit Schlauchmaterial für eine Strecke von insgesamt 2000 Meter ausgestattet. Das Fahrzeug ist zudem geländegängig und kann auch in unwegsamen Gelände eingesetzt werden. Der Schlauchwagen 2000 der Feuerwehr Trier ist beim Löschzug Biewer stationiert.

MZF
Immer wenn im Einsatz weitere Gerätschaften benötigt oder Material transportiert werden muss kommt ein Mehrzweckfahrzeug (MZF) zum Einsatz. Die Feuerwehr Trier verfügt über drei unterschiedliche Mehrzweckfahrzeuge. Diese unterscheiden sich hauptsächlich in der Größe und der möglichen Zuladung. Alle Mehrzweckfahrzeuge verfügen über eine hydraulische Ladebordwand. Die neuste Generation MZF 3 verfügt über einen Planen /Spriegel Aufbau. Dies ermöglicht die Beladung über die Seitenwand.